Infos des Fachverbandes

Unser Sicherheitsfachkräfte-Team sucht Verstärkung!

Der Fachverband Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg (FFK) ist Vertragspartner der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BWG). Im Rahmen dieser Partnerschaft übernimmt der FFK die „Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Betreuung (Alternative Betreuung) für Baden-Württemberg.

Lockdown ohne praktikable Hilfen ruinieren Selbstständigkeit

Friseurbetriebe fühlen sich im Stich gelassen. Die oft inhabergeführten Salons sitzen immer mehr zwischen allen Stühlen. Die Liquidität sinkt, Reserven werden aufgebraucht und Angestellte müssen um ihren Job bangen. Denn viele Beautybetriebe stehen kurz vor dem Aus. Das Kurzarbeitergeld reicht den Mitarbeitenden oft nicht mehr zum Leben. Wenn dann Kündigungen folgen, gerät die Branche in eine strukturelle Schieflage. Friseursalons leben von ihren Mitarbeitenden und ihrem Rundumservice an der Kundschaft, sie sind folglich personalintensive Handwerksbetriebe. „Ich denke, dass es manchen Entscheidern auf Bundesebene an Knowhow bzgl. unserer Branche fehlt. Sonst hätten sie die Belange von kleinstrukturierten und handwerklichen Dienstleistern besser berücksichtigt. Appelle, Hinweise und Forderungen gab es von Seiten des Innungswesens genügend.“, meint Landesvorsitzender Herbert Gassert aus Mosbach enttäuscht.

Friseur- und Kosmetikbetriebe bangen um Ihre Existenz

11.800 Friseurbetriebe in Baden-Württemberg sind zum zweiten Mal von einem Lockdown betroffen. Die meist inhabergeführten Beautyunternehmen stehen vor einem finanziellen Desaster. „Uns fehlt eine Soforthilfe, die unbürokratisch und verlässlich ist. Die Situation ist dieselbe wie im Frühjahr 2020“, erläutert Landesvorsitzender Herbert Gassert aus Mosbach. „Wenn Betriebe Angst haben, die Hilfe nach sechs Monaten wieder zurückbezahlen zu müssen, dann bringt das herzlich wenig. Die Hilfe muss verlässlich und pragmatisch sein.“, so Gassert weiter. Die
Überbrückungshilfe III der Bundesregierung ist hingegen im Moment ein Tropfen auf den heißen Stein. Für die Friseurbetriebe ist schnellstmöglich eine Anpassung auf die Gegebenheiten kleiner Betriebe vorzunehmen. Davon abgesehen sind zeitnahe und unbürokratische Abschlagszahlungen für den Liquiditätserhalt zwingend notwendig.

Friseurbetriebe sind keine Hotspots für eine Infektionsausbreitung

Mit großer Sorge haben die Friseurbetriebe in Baden-Württemberg von dem Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration erfahren. Dieser sieht vor, die Schließung von Friseursalons per Allgemeinverfügung in Hotspot Regionen (Stadt- und Landkreisen) zu veranlassen.


„Diese Vorgehensweise ist unverhältnismäßig. Friseurbetriebe sind keine Hotspots. Unsere Hygienestandards sind auf höchstem Niveau und     bieten unserer Kundschaft sowie unseren Angestellten die gebotene    Sicherheit während einer Friseurdienstleistung in Pandemiezeiten“, erklärt der Landesvorsitzende Herbert Gassert aus Mosbach.

Alle drei Jahre stehen im baden-württembergischen Friseurinnungswesen Neuwahlen an. Am Montag, den 19.10.2020, haben sich in der Stuttgarter Event Location „LOOK 21“ die Delegierten für den Beibehalt der bewährten Führung ausgesprochen. Herbert Gassert aus Mosbach wurde als Landesvorsitzender bestätigt.

Günter Amann verstarb letzten Donnerstag, 15.10.2020 im Alter von 79 Jahren. Der Fachverband Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg trauert um eine hoch geschätzte Persönlichkeit, die das baden-württembergische und deutsche Friseurhandwerk jahrzehntelang prägte. „Mit Günter Amann tritt eine Persönlichkeit von der Friseurbühne, die sich in vielschichtiger Hinsicht bleibende Verdienste erworben hat“, bedauert Herbert Gassert, Landesvorsitzender des Fachverbandes aus Mosbach.

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